Henry Stinson
Pullman, WA
Henry Stinsons Welt ist keine Welt aus Schwarz und Weiß. Seine Welt besteht aus Farbtropfen mit kräftigen, hellen Farben in reich strukturierten Schattierungen von allegorischem Sinn und Humor. Seine nahezu unheimliche Fähigkeit, lebensverändernde Metaphern aus einem Feuer-Hydranten oder einem Spielzeugroboter zu gewinnen und deren Stimmungen derart herausstellen zu können, ist heutzutage von unschätzbarem Wert. Ausgestattet mit dem Körper eines Top Athleten und dem Herzen eines Kindes, will Stinson übermenschliches erreichen. Sein wirklich erstes Werk malte er im Alter von zehn Jahren, dieses handelte von einem Vampir. Diese Thematik setzte er später in seiner anschließenden Show, Das Stolpern zur Erleuchtung, fort. Stinson lebt mit seiner Familie in Pullman Washington. Hier pflegt er seine Gärten mit der Leidenschaft und Hingabe eines Zen-Mönches. Eine Art Meditation sowie geisteswissenschaftliche Botschaften der Hoffnung, welche über die Welt der physischen Sinne hinausgehen, liegen versteckt in seinen Bildern. Im Alter von fünf Jahren machte er seine erste Nah-Tod-Erfahrung, als er hinter der Wohnzimmercouch seiner Familie einen Stromschlag bekam. Diese Erfahrung veränderte sehr nachhaltig die Wahrnehmung der Realität von Henry. Moses stieg auf den Berg und wurde von Gott berührt. Henry sagt, dass er hinter der gelben mit Kunststoff überzogenen Couch im Hause seiner Eltern von Gott berührt wurde. Dieser Kontakt genügte ihm und inspirierte ihn die Ehrfurcht vor allem Leben zu haben. Dieses Geschenk förderte in Stinson das künstlerische Talent und ließ ihn das Heilige in allem weltlichen erkennen.